Die Sehenswürdigkeiten
Die Ostküste und der Hafenstrand
Die Haustür der Insel: ein langer Strand aus weißem Sand und blauem Wasser, dahinter die Hauptgasse mit Tauchshops, Cafés und Bars. Am breitesten ist der Sand und am leichtesten das Schwimmen gleich nördlich der Anlegestelle; südlich davon wird der Strand schmaler und die Boote übernehmen.
ℹ️ Kostenlos, immer zugänglich. Am lebhaftesten ab dem späten Nachmittag. Bleib, so lange du magst.
Sunset Point und die Schaukeln der Westküste
Die Südwestecke blickt direkt über die Lombokstraße nach Bali, und an klaren Abenden steht der Mount Agung schwarz vor dem Himmel. Die Meeresschaukeln, die so viele Fotos füllen, stehen hier im flachen Wasser vor den Strandbars.
ℹ️ Kostenlos; wer die Schaukel einer Bar nutzt, sollte dort etwas trinken. 45 Minuten vor Sonnenuntergang da sein. 10–15 Minuten mit dem Rad vom Hafen.
Der Aussichtshügel
Trawangan ist die einzige Gili mit einem Hügel, etwa 70 Meter hoch und über einen kurzen Pfad vom Südende der Insel zu erreichen. Von oben blickst du nach Osten über Gili Meno und Gili Air zum Mount Rinjani und nach Westen bis Bali. Nahe dem Gipfel liegen im Unterholz Reste japanischer Stellungen aus dem Zweiten Weltkrieg.
ℹ️ Kostenlos. 15–20 Minuten Aufstieg; feste Schuhe statt Flip-Flops tragen und für den Rückweg nach Sonnenuntergang eine Taschenlampe mitnehmen.
Turtle Point und das Nordostriff
Der Strandabschnitt nördlich des Hafens ist der beste Ort der Insel, um Schildkröten ohne Boot zu sehen. Grüne Meeresschildkröten und Karettschildkröten weiden an der Riffkante, 30–50 Meter vom Ufer. Die Strömung läuft meist parallel zum Strand: also den Strand hinauflaufen, zurücktreiben lassen und dort aussteigen, wo du gestartet bist.
ℹ️ Kostenlos; Maske und Flossen gibt es am Strand zu leihen. Am besten bei mittlerem bis hohem Wasserstand und am Vormittag. Bei Ebbe helfen Riffschuhe.
Die Schildkröten-Aufzuchtstation
Eine kleine, von Einheimischen betriebene Station am Hauptstrand zieht Jungtiere in Becken auf, bevor sie freigelassen werden. Für Kinder ein netter Stopp – unter Naturschützern ist allerdings umstritten, wie sehr solche Starthilfe wilden Schildkröten wirklich nützt.
ℹ️ Eintritt gegen Spende. Meist bei Tageslicht geöffnet. 15 Minuten einplanen.
Der Nachtmarkt und die Strandfront nach Einbruch der Dunkelheit
Jeden Abend bauen am Hafen Essensstände auf: gegrillter Fisch, Saté, Nudeln und Tabletts mit indonesischen Gerichten zum Draufzeigen, zu einem Bruchteil der Restaurantpreise. Entlang des Strandes richten die Restaurants bei Laternenlicht ihre eigenen Seafood-Grills an.
ℹ️ Etwa ab Sonnenuntergang bis spät. Kleine Scheine mitbringen. Am vollsten zwischen 19 und 21 Uhr.
Die Inselrunde mit dem Rad
Ein sandiger Weg folgt dem Ufer rund um die ganze Insel, insgesamt etwa sieben Kilometer. Osten und Süden sind befestigt und leicht; im Norden gibt es Abschnitte mit weichem Sand, in denen du schieben musst. Fahr früh los, bade an der leeren Nordküste und frühstücke im Westen.
ℹ️ Fahrräder werden überall vermietet, meist tageweise; vor dem Bezahlen Bremsen und Reifen prüfen. Mit Stopps 1–1,5 Stunden.
Die Tauchplätze
Mehr als ein Dutzend Plätze liegen nur eine kurze Bootsfahrt entfernt: Shark Point mit Riffhaien und Schildkröten an gestuften Rücken, Halik mit Korallenhängen und Fischschwärmen, Manta Point, die Seefächer von Deep Turbo und die flache Meno Wall. Die meisten eignen sich für Tauchanfänger, einige haben tiefere Bereiche für Erfahrene.
ℹ️ Die Tauchzentren fahren zwei- bis viermal täglich hinaus. Die Preise legt der Tauchverband der Insel gemeinsam fest – vergleiche Schulen also nach Gruppengröße und Bauchgefühl, nicht nach Kosten.
