Die Sehenswürdigkeiten
Nest: die Unterwasserstatuen
Achtundvierzig lebensgroße Figuren, stehend und liegend im Ring, vom britischen Bildhauer Jason deCaires Taylor nach echten Menschen gegossen und 2017 auf den Meeresgrund gesetzt. Weichkorallen und Schwämme besiedeln sie langsam – wie beabsichtigt. Sie liegen flach genug, dass Schnorchler sie klar sehen und Freitaucher zwischen ihnen schwimmen können.
ℹ️ Kostenlos vom Strand an der Westküste; außerdem Stopp fast jeder Bootstour. Etwa 4 m tief. Am besten frühmorgens oder am späten Nachmittag; am vollsten von 10 bis 14 Uhr.
Turtle Heaven und die Meno Wall
Das Riff vor der Nordwest- und Westküste ist das verlässlichste Schildkrötenrevier der Gilis. Grüne Meeresschildkröten fressen auf dem flachen Plateau, Karettschildkröten sind an der Kante unterwegs, wo die Wand abfällt. Taucher kommen wegen der Wand selbst, mit ihren Überhängen, Weichkorallen und den Krabben und Langusten bei Nachttauchgängen.
ℹ️ Für sichere Schwimmer bei mittlerem bis hohem Wasserstand kostenlos vom Ufer; einfacher per Boot. Mit etwas Strömung rechnen. Eine Stunde einplanen.
Der Salzsee
Ein flacher Brackwassersee füllt die westliche Mitte der Insel, gesäumt von Mangroven. Früher wurde hier Salz gewonnen. Heute geben ein Steg und ein Pfad den Blick auf Reiher und andere Watvögel frei, und das stille Wasser ist bei Sonnenuntergang ein schöner Spiegel. Nimm Mückenschutz mit: Auch Moskitos mögen den See, besonders nach Regen.
ℹ️ Kostenlos, immer zugänglich. Zehn Gehminuten landeinwärts von der Westküste. 20–30 Minuten einplanen.
Der Weststrand und der Sonnenuntergang
Ein langer, schmaler Streifen hellen Sandes mit Blick auf Gili Trawangan und dahinter Bali. Eine Handvoll Strandbars stellt Sitzsäcke für den Sonnenuntergang auf, der dem von Trawangan in nichts nachsteht – und den du mit einem Zehntel der Menschen teilst.
ℹ️ Kostenlos. Bei Ebbe flach. Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang da sein; für den Heimweg eine Taschenlampe mitnehmen.
Der Ost- und Südoststrand
Der beste Badestrand der Insel: breit, weich und sanft abfallend, mit Gili Air und der Masse des Mount Rinjani jenseits des Wassers. Einfache Restaurants und Liegen säumen den mittleren Abschnitt am Hafen, die Enden sind meist leer.
ℹ️ Kostenlos; Liegen sind bei einem Getränk oder Essen meist gratis. Bei jedem Wasserstand gut. An klaren Morgen ist der Sonnenaufgang spektakulär.
Der Rundweg
Ein sandiger Pfad führt unter Kokospalmen und Kasuarinen rund ums Ufer, vorbei an Fischerbooten, winzigen Warungs und langen Abschnitten mit gar nichts. Es ist das Einfachste und Beste, was man auf Meno tun kann – und der einzige Weg zu begreifen, wie klein und ruhig die Insel ist.
ℹ️ Etwa 5 km; 1,5 Stunden in gemütlichem Tempo. An der Nordküste wenig Schatten – früh oder spät gehen und Wasser mitnehmen.
Das Bounty-Wrack
Ein gesunkener Schwimmponton vor der Südwestküste, heute dicht mit Hart- und Weichkorallen bewachsen und Heimat von Skorpionfischen, Fledermausfischen und Wolken von Glasfischen. Die Oberseite ist flach genug für kräftige Schnorchler und Freitaucher, der Rest ein leichter, farbenfroher Tauchgang.
ℹ️ Per Boot; Stopp mancher Schnorcheltrips und vieler Tauchpläne. Oberkante in etwa 5–8 m, Grund bei rund 18 m.
